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Den Webkatalogeintrag bezahlen

Meinen Eintrag im Webkatalog bezahlen?

Muss ich für einen Webkatalogeintrag immer bezahlen?

Einträge und Anmeldungen in diverse Webkataloge sind verschieden möglich.
* Vollkommen gratis + keinerlei Gegenleistung = kostenlos.
* Einträge mit Backlinkpflicht.
* Kostenpflichtige Webkatalogeinträge.

Immer wieder unterschiedlich, ist dies sicher Kriterium Nr.1 oder wird doch als 1. auf den Pagerank geschielt?
Bei bezahlten Webkatalogeinträgen verschwinde ich gleich wieder?
Also als erstes schaut man ganz genau auf die Richtlinien, zu denen mein Eintrag eingestellt wird.
Dazu sollten diese natürlich auch gut erkennbar sein.

Und kostenpflichtige Webkataloge gibt es immer wieder.

Warum muss für einen Webkatalogeintrag bezahlt werden?

Viele Verzeichnisse verlangen Geld für einen Eintrag.
Entweder muss eine Aufnahmegebühr entrichtet werden, oder es folgen jährliche Beiträge.

Ein gepflegtes Verzeichnis überprüft die Einträge immer wieder.
Alle paar Monate, jahrlich usw.
Das kostet Zeit und es ist intensive Arbeit, zB. alle geparkten Sedo Seiten ausfindig zu machen und die kleineren Verzeichnisse haben es damit etwas schwerer. DC (Doppelter Content) wird nachträglich überprüft usw.
Jeden Eintrag manuell sichten, Bilder prüfen oder die Anschrift.
Providergebühren, viele Einträge – hohe Serverlast ect. sind weitere Gründe.
Es funktioniert sicher einiges mit diverser Software, Arbeit ist es dennoch.
Und dafür verlangen einige Webkataloge eben einen kleinen Unkostenbeitrag.

Natürlich ist es auch einfach so, das ein Pagerank 5 Webkatalog sich sagt,
jetzt bin ich jemand, jetzt zahle mal.
Ich denke es geht in Ordnung wenn zB. für den Premiumeintrag bezahlt wird.
Dieser unterscheidet sich von den anderen und ist die nächst bessere Variante.
Für zusätzliche Leistungen und weitere Möglichkeiten kann durchaus ein kleiner Beitrag verlangt werden.
Dieser sollte natürlich realistisch und im Rahmen bleiben.
200€ – 300€ sind nicht realistisch und Schwarze Schafe gibt es überall.

Matt Cuts sagt zu Einträgen die bezahlt werden:

„Sicher ist es in Ordnung, wenn ihr Geld mit eurem Webkatalog verdient, solange ihr auch überzeugenden und guten Content für User anbietet.
Falls ihr eine Gebühr dafür verlangt, in eurem Verzeichnis gelistet zu werden – wofür ist sie?
User werden es anerkennen, falls eine mögliche Gebühr für die Mühe und Zeit verwendet wird, die es kostet, alle Einträge zu überprüfen und somit einen hohen Qualitätsstandard zu erhalten.“

Quelle: googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2008/06/webkataloge-im-rampenlicht.html

Schon etwas älter, greift aber heute noch.
Wer also denkt, mal eben schnell ein Verzeichnis erschaffen und jetzt abkassieren, wird sich wundern.
Genau das ist genügend geschehen und funktioniert heute nicht mehr.

Du bezahlst also für die Pflege, Wartung und der gleichbleibenden Popularität Deines Eintrages.

Lohnen sich bezahlte Webkatalog Einträge heute noch?

Starke Webkataloge die schon einige Zeit bestehen machen durchaus Sinn.
Sie werden gepflegt, von Google akzeptiert und verzeichnen meist sehr hohe Besucherzahlen.
Auch das immer ein wichtiger Grund neben dem Pagerank.
Im Ranking weit vorne, kann also der bezahlte Eintrag schon von Vorteil sein.
Es wird auch heute nicht mit Linkkauf oder bezahlten Links in Verbindung gebracht.
Sollte das so sein, wird als erstes der Webkatalog abgestraft und dann hast Du keinen Grund mehr Dich dort anzumelden.
Natürlich solltest Du genau überlegen wo und vor allem wofür Du Geld ausgibst.
Noch unbekannte, unseriöse und kleine Verzeichnisse sind nicht zu empfehlen.
Die Auswahl an guten und etablierten kostenlosen Webkatalogen ist einfach zu gross.

Es wird sich lohnen, wenn eben dieses Verzeichnis dann auch einen Vorteil für Dich bringt.
Hier heißt es für den Benutzer auf Qualität achten.
Themenverzeichnisse und spezialisierte Webkataloge sind angesagt. Sind diese dann noch gut vertreten…???
Vielleicht einmal mehr mit dem Geldbeutel spielen.
Es geht immer in die Richtung „SPEZIAL“.
Und wenn Dein Wunschverzeichnis kostenpflichtig ist, macht es schon Sinn, exlusiv gelistet zu sein.
Vorher genau lesen und diesen Webkatalog einmal genau unter die Lupe nehmen.
In der Regel kann man sagen, je älter ein Verzeichnis ist und besteht, desto eher kann event. auch für einen Eintrag bezahlt werden.
Und wie gesagt, für den kleinen Normalo-Webseitenbetreiber kommt ein bezahlter Webkatalogeintrag sicher nicht in Frage.
Ein gut laufender Onlineshop hat damit schon weniger Probleme und bezahlt sehr gern.
Schaut man sich die Einträge bei Web.de oder Bellnet an, sieht man warum.

Kostenpflichtige Webkataloge

An dieser Stelle möchte ich dennoch einige kostenpflichtige Webverzeichnisse ausführlicher vorstellen.
Starke Webkataloge + sie bestehen etliche Jahre, werden gepflegt und bringen die erwähnten Vorteile mit.

Meine TOP 5 der kostenpflichtigen Webkataloge:

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Web.de – Verzeichnis (kennt jeder durch die E-Mail Adresse)

Die Laufzeit für einen Basis- und einen Premium-Eintrag beträgt jeweils ein Jahr.
Die Erscheinungsgebühr für Folgejahre sind für einen Basis-Eintrag 361,31€ (429,96€ inkl. MwSt.) und für einen Premium-Eintrag 470,92€ (560,40€ inkl. MwSt.), gültig für alle Rubriken.
Hohe Platzierungen im Verzeichnis sind käuflich. Enthält etwa 380.000 meist deutschsprachige Seiten.

Pagerank: 5
Alter: knapp 9 Jahre
Webseite: www.dir.web.de

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Bellnet.de (*Empfehlung)

Ältester redaktionell bearbeiteter Webkatalog für Deutschland mit etwa 400.000 Einträgen, die in rund 15.000 Kategorien eingeteilt sind.
Kommerzielle überregionale Einträge sind mit einmaligen Kosten verbunden.
Einmalig 50 Euro, keine Folgekosten.
Sollte die Anmeldung von der Redaktion nicht aufgenommen werden, so erfolgt fairerweise eine Rückerstattung der Gebühr.
Gemeinnützige Vereine, Bildungseinrichtungen (Z.B. Schulen oder Universitäten) und gemeinnützige Organisationen zahlen nichts.

Pagerank: 5
Alter: 14 1/2 Jahre
Webseite: www.bellnet.de

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fixx.de

Eines der ältesten deutschsprachigen Online Webverzeichnisse im Netz (seit 1998).
Monatlich bis zu 1.200.000 Seitenaufrufe und listet derzeit über 190.000 überwiegend gewerbliche Einträge von Firmen, Selbständigen und Freiberuflern aus ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern.
Einmalige 89,00€ inkl. MwSt.

Pagerank: 4
Alter: knapp 15 Jahre
Webseite: www.fixx.de

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www.flix.de

Webverzeichnis und Webkatalog seit nunmehr über 18 Jahren mit derzeit über 130.000 Einträgen aus 168 Rubriken.
Für einmalige 98,00 EUR werden Sie künftig im Internet deutlich besser gefunden.
Gleichzeitig wird Ihr Eintrag in der Regel in weiteren wichtigen Suchmaschinen u. Portalen wie Google, Yahoo, Bing, Ask, T-Online und MSN angezeigt.

Pagerank: 6
Alter: ca.18 Jahre
Webseite: www.flix.de

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www.allesklar.de

Umfangreicher deutscher Web-Katalog. Ca. 3,2 Millionen Einträge.
Die Einträge sind in Sachkategorien einsortiert.
Sofern sinnvoll sind die meisten mit Ortsbezügen versehen, so dass eine lokale Suche möglich ist.
Neben den kostenpflichtigen Premium-Einträgen gibt es seit Mitte 2009 auch einen Gratis-Eintrag.

Angemeldet wird über meinestadt.de
Premiumeintrag 19,90 € monatlich (zzgl. MwSt. 23,68 €, jährlich vorab zahlbar, endet automatisch)

Pagerank: 6
Alter: ca.17 Jahre
Webseite: www.allesklar.de

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Und irgendwo scheiden sich die Geister.
Wer ist denn nun am längsten auf dem Markt?
Ich habe nix herausbekommen – noch nicht 🙂

* Die Preise und Pagerank können sich ändern. Wir übernehmen dafür keine Haftung.

Fazit

Der kommerzielle Nutzen eines Webkataloges sollte nicht das einzige sein.
Ob und warum bezahlt wird, bleibt jedem selbst überlassen und entscheidet jeder für sich selbst.
Viele Firmen und Unternehmen scheuen sich nicht davor und so fällt der Jahresbeitrag oder die Aufnahmegebühr bei all den anderen Ausgaben, schon gar nicht mehr auf. Es rechnet sich.
Diese geringen Kosten spielen für mittelständische und grössere Firmen kaum eine Rolle.
Der Kleinunternehmer nutzt also eher die kostenlosen Verzeichnisse und Branchenbücher.
Die Kosten und Unkosten sollten im Verhältnis stehen.

Ich selbst habe noch nicht in einem Webkatalog bezahlt.
Ob sich das einmal ändert, weiss ich heute nicht.
Aber ich werde dann hier davon berichten 🙂

Hast Du schon einmal für einen Eintrag bezahlt?

Über Heiko Krause 70 Artikel
Ich betreibe und betreue unterschiedliche Webkataloge seit ungefähr 2007. Jeden Tag gibt es immer wieder etwas neues und interessantes zum dazulernen. Fragen oder Anregungen jederzeit gerne bitte per Mail. Wie steht es um Dein eigenes Verzeichnis?

3 Kommentare zu Den Webkatalogeintrag bezahlen

  1. Auch wenn Webkataloge im Allgemeinen an Relevanz im Online Marketing verloren haben, kann sich die Eintragung in hochwertige Webverzeichnisse (themenrelevante Inhalte und Links) dennoch lohnen. Ich selbst bevorzuge eher die Eintragung in kostenpflichtige Webkataloge, da man bei Bezahlung wenigstens einen Anspruch auf Prüfung des Linkeintrags hat. Bei vielen kostenlosen Webkatalogen wartet man bei der Linkanmeldung oft vergebens auf die Überprüfung. Ich achte bei der Anmeldung in einem Webkatalog eher auf gute Inhalte und Aktualität als auf PR, der verändert sich sowieso ständig und langfristig zahlen sich gute Inhalte immer aus.

  2. @Michael

    Die wenigsten bezahlen oder wollen für einen Webkatalog Eintrag etwas ausgeben.
    Die etwas größeren Firmen schon eher und genau deshalb sind diese auch etwas besser beieinander.

    Bei denen fallen diese Beträge gar nicht erst auf.
    Es verstößt etwas gegen die Google Richtlinien aber ich selbst bin auch der Meinung, das man in einem gut geführtem Verzeichnis durchaus eine Grundgebühr, Aufnahmegebühr etc. verlangen kann.
    Passen die Inhalte und wird der WK gepflegt, spricht eigentlich auch nichts dagegen.

    Genau dort steht Qualität an der ersten Stelle und dies zahlt sich langfristig aus.
    Matt Cutts selbst hatte das fast einmal genauso erklärt.

    Natürlich immer vorher schauen wo man finanziell einsteigt 🙂
    Eher selten das ein WK Nutzer erklärt für Einträge zu zahlen…

    Grüsse Heiko

  3. Hi,

    ich habe auf jeden Fall schon für Einträge gezahlt und werde das auch weiterhin tun. Diese Einträge bieten mehr Qualität und auch eher Sicherheit, dass die Seite nicht von heute auf Morgen verschwindet. Des Weiteren sollen die Betreiber ruhig etwas verdienen, sie haben ja auch Arbeit damit die Einträge zu überprüfen und freizuschalten und auch Kosten. Daher plädiere ich dafür, dass noch viel mehr Betreiber auf Bezahlung umstellen sollen um so mehr Professionalität in den Bereich zu bringen…

    LG
    Adrian

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